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Pentax MZ-50

Japanische Spiegelreflexkamera für Kleinbildfilm (35mm), analoge Fotografie

2021 © Thomas Gade


Pentax MZ-50 mit smc Pentax-F 35-80mm 1:4-5.6

Die Pentax MZ-50 ist eine kompakte Spiegelreflexkamera mit Autofokus für den Kleinbildfilm. Sie ist äußerlich total aus Plastik gebaut, abgesehen von den Ösen für den Tragegurt und dem Blitzschuh. Das Bajonet besteht aus Kunststoff. Auch die Verriegelung der Rückwand besteht aus Kunststoffhaken.

Die Pentax MZ-50 hat einen ausklappbaren Blitz und einen integrierten Motor zum Transport des Films und zum Spannen des Verschlusses.

Technische Daten

Hersteller Pentax
Bezeichnung Pentax MZ-50
Aufnahmeformat 24 x 36 mm (oder im Panorama-Modus 12 x 36 mm)
Marteinführung 1997
Belichtungszeiten 1/2000 bis 30 s, B
Blitzsynchronisation 1/100 - 30 Sekunde, B
Blitzprogramm TTL, P, S
Anschluss Pentax KAF2 Bajonett
Winder integriert, 2 Bilder pro Sekunde
Fokussierung Manuell, Single-Autofokus
Programme Manuell, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Programmautomatik
Sucher 0,77x / 92%
Blitz Integrierter Blitz mit Leitzahl 11
Transport Einzelbild, Serie, Selbstauslöser
Dioptrienausgleich nein
ISO Einstellung Mit DX Code für ISO 25 bis 5000, ohne DX-Codierung von ISO 6 bis 6400
Batterie 2x CR-2 Batterien
Gewicht (nur Gehäuse) - 370 g ohne Batterien
- 557 g mit smc Pentax-F 35-80mm F4-5.6 ohne Film und ohne Batterien


Bajonett aus Kunststoff. Selten an einer SLR von Pentax zu sehen. Bei der Pentax MZ-50 hatte man es gewagt. Wer häufig Objektive wechselt, sollte besser zu einen Gehäuse mit Metallbajonett greifen.



Pentax MZ-50. Rückseite mit geöffneter Rückwand. Man sieht die Abtaster für die DX-Codierung, den Lamellenverschluss und die Aufwickelspule für belichteten Film. Die Einfädlung ist Einlegen eines neuen Films ist sehr einfach.

Bezeichnung der Kamerateile




Pentax MZ-50. Seitenansicht


Pentax MZ-50. Andere Vorderseite mit Wahlschalter für den Autofokus. Darüber gibt es eine Multifunktionstaste und darüber eine Plastikabdeckung für die Fernauslöserbuchse.


Pentax MZ-50 mit aufgeklapptem Blitz

Multitalent mit hohem Plastikanteil

Die Pentax MZ-50 kann eigentlich alles, was man von einer Spiegelreflexkamera für den Kleinbildfilm erwartet. Von höherwertigen Geräten unterscheidet sie sich hauptsächlich durch das Fehlen einer Abblendtaste und durch die Verwendung von Kunststoff beim Bajonett und der Rückwand.

Mit kompatiblen Blitzgeräten bietet sie die TTL-Messung an. In dem Fall steuert die Kamera selbst die Stärke des Blitzes während der Aufnahme. Durch die Erkennung der DX-Kodierung auf den Filmpatronen und dem einfachen und gleichzeitig auch zuverlässigen Greifmechanismus für die Filmlasche ist das Einlegen eines neuen Films sehr einfach. Haben die Filmpatronen eine DX-Kodierung, kann auch beim Einstellen der Lichtempfindlichkeit nichts schief laufen.

Unter der Plastikhaube steckt eine Elektronik, die über Funktionstasten diverse Einstellungen ermöglicht und die Kamera steuert. Das Display neben dem Auslöser dient zur Kontrolle der eigenen Eingaben.

Preiswert und brauchbar

Die MZ-50 ist sicherlich keine Traumkamera und genießt auch keinen legendären Status, jedoch ist sie im recht weiten Rahmen ihrer Möglichkeiten ein guter Fotoapparat. Der etwas billig wirkende Kunststoff definiert sie als preiswerte Consumer-Kamera. Anspruchsvolle Fotografen mit relativ hohem Filmverbrauch bevorzugten früher teurere Modelle. Wer heute noch analog fotografiert und pro Jahr lediglich eine Handvoll Filme verknipst, kann nicht viel mit dieser Kamera falsch machen. Das Gehäuse ist preiswert. Für ein gut erhaltenes sind fairerweise nicht mehr als 25 € zu bezahlen und für insgesamt rund 50 € müsste man sie auch mit einem Zoomobjektiv der damaligen Zeit ergattern. Falls eine Lasche der Verriegelung an der Rückwand bricht, besorgt man sich ein anderes Gehäuse. Die Reparatur lohnt meistens gar nicht.

Durch die Verwendung des Kunststoffs ist diese Kamera auch leicht. Das ist ein Vorteil im Urlaub und auf sonstigen Touren, bei denen man sich nicht mit schwerem Gepäck belasten möchte.



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