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AF-S Nikkor 300mm 1:4

2022 © Thomas Gade




Brennweite und verlängert sich beim Fokussieren auch nicht. Die geringen Abmessungen ließen gewisse Zweifel an den Angaben aufkommen. Mit einer Schieblehre maß ich als freien Durchmesser der Frontlinse 73 mm. Um bei 300 mm Brennweite auf Blende vier zu kommen, müsste er mindestens 75 mm betragen.

Ich habe dieses Teleobjektiv lediglich mit Kameras aus dem Nikon System 1 verwendet. 300 mm entsprechen am 1 Zoll Sensor 810 mm durch den Cropfaktor von 2,7. Das ist - insbesondere mit dieser Lichtstärke -  eine interessante Option für Naturaufnahmen aus der Ferne.

Mit der Nikon J5 (20 MP) macht der Einsatz des Nikon AF-S 300 mm 4 E PF ED VR richtig Spaß. Durch einen Adapter von Nikon passt es an die kleinen Kamera. Der Autofokus funktioniert und offenbar auch die Bildstabilisierung. Eine kleinere und leichtere Option im Rahmen von Systemkameras für eine derartige Leistung ist kaum zu finden. Als Alternative kam eventuell die Bridgekamera Sony RX10 IV infrage.


Hersteller: Nikon

Bezeichnung: Nikon AF-S 300 mm 4 E PF ED VR

Preis: ca. 1800 € (Oktober 2023)

Markteinführung: 2015

Aufnahmeformat: FX (Vollformat) und kleiner

Farbe: schwarz

Blende: 4 - 32

Blendenlamellen: 9

Fokussierung: AF, manuell, intern

Linsensystem: 16 Linsen in 10 Gruppen

Naheinstellgrenze: 1,40 m

Filtergewinde: 77 mm

Länge: 148 mm

Durchmesser: 89 mm

Gewicht: 755 g



Das Nikon AF-S 300mm F4 ist relativ klein, aber an der winzigen Nikon J5 wird es fast schon riesig. Der Eindruck täuscht, weil die Kamera ungefähr das Format eines Skatsspiels hat.



Hier wurde zusätzlich noch ein Telekonverter eingesetzt. Die effektive Teleleistung ist an dem kleinen 1 Zoll Sensor damit so stark, dass Flimmern der Luft zu einem Problem wird.



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